Münchner Märkte – ein leckeres Stück Lebensfreude

Von A wie Aal bis Z wie Zuber


Das Markttreiben hat eine lange Tradition in München. Der wohl bekannteste – der Viktualienmarkt südlich des Marienplatzes – der seinen Namen dem lateinischen Wort für Lebensmittel verdankt, ist zweifelsohne nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Doch die moderne Marktszene hat noch weitaus mehr zu bieten.

Stadtteil- und Hinterhofflohmärkte

Im Frühjahr und Sommer putzen sich die Münchner Hinterhöfe heraus und werden Schauplatz der beliebten Hofflohmärkte. Viele Anwohnerinnen und Anwohner nutzen diese Gelegenheit, um ihre Keller zu leeren und die Abstellkammern zu entrümpeln.

Die privat organisierten Märkte ziehen auch über die eigenen Stadtviertelgrenzen hinaus immer mehr Schnäppchenjäger an. Denn nicht nur Kunst und Kuriositäten locken, sondern auch der Blick in die sonst für die Öffentlichkeit verschlossenen Hinterhöfe. Wer die Hofflohmärkte besucht, findet nicht nur Trödel. Er bekommt ein Gespür für den Charakter und den Charme der jeweiligen Viertel und deren Bewohnerinnen und Bewohner.

Ein besonderes Erlebnis bieten auch die Gartenflohmärkte in weiter außerhalb gelegenen Stadtvierteln.

Kommerzielle Stände sind auf keinem der in Eigenregie veranstalteten Flohmärkte gern gesehen.

Termine, Wegbeschreibungen und Teilnahmebedingungen werden regelmäßig in den Stadtmagazinen veröffentlicht, stehen aber auch auf der offiziellen Homepage HIER zum Nachlesen bereit.


Tipp

In München gibt es jedes Jahr hunderte kleinere Flohmärkte von verschiedensten Einrichtungen (Kindergärten, Kirchengemeinden, Vereine, Schulen, Jugendzentren). Im Münchner Flohmarktportal können Sie nach Flohmärkten suchen oder diese HIER als Veranstaltung schnell und kostenlos eintragen.

Alternativ bietet die Halle 2 des Abfallwirtschaftsbetriebs München auch gute, gebrauchte Waren zu günstigen Preisen. Die Halle 2 ist HIER direkt zu finden.


 

Münchner Wochen- und Bauernmärkte

Auf mehr als 40 Wochen-, Bauern- und Ökomärkten versorgen mehr als 120 Händler die Anwohnerinnen und Anwohner mit frischen und regionalen Produkten. Die Märkte finden ein- bis zweimal wöchentlich statt.

Neben den ständigen Lebensmittelmärkten Viktualienmarkt, Elisabethmarkt, Pasinger Viktualienmarkt und dem Markt am Wiener Platz haben viele Stadtteile wie die Au, Bogenhausen, Giesing, Maxvorstadt oder Lehel eigene feste Markttage. Die kurzen Erzeugerwege werden von allen geschätzt und gelobt. Öffnungszeiten und Informationen zum Angebot finden Sie HIER.


Tipp

Auch wenn Privatpersonen auf dem Münchner Großmarkt nicht einkaufen können, lohnt sich doch ein Abstecher auf das mehr als 100 Jahre alte Areal in Sendling. Am schnellsten erreichen Sie die Großmarkt-Gegend mit dem Rad, mit den U-Bahnlinien U3 / U6 bis Implerstraße oder dem Bus 132 (Haltestelle Großmarkthalle).


Auer Dult

Die traditionsreichsten aller Münchner Märkte sind zweifelsohne die drei Auer Dulten – Maidult, Jakobidult und Kirchweihdult – die jeweils für neun Tage am Mariahilfplatz stattfinden. Dieses Urgestein des Markttreibens fand im Jahr 1310 erstmals geschichtliche Erwähnung und ist überraschend und gemütlich zugleich. Die Auer Dult gilt als Europas größter Geschirrmarkt. Im Bereich von Trödel, Tand und Kuriositäten verbirgt sich so man-cher Schatz. Rund 300 Marktkaufleute bieten ihre Waren an. Der kleine Schaustellerteil ist besonders für einen Besuch mit Kindern ideal.

Es besteht keine Parkmöglichkeit rund um die Auer Dult. Dringend empfohlen wird deshalb, die öffentlichen Verkehrsmittel Tram 18 (Haltestelle Mariahilfplatz), Bus 52 und 56 (Haltestelle Schweigerstraße) oder die U-Bahn U1 / U2 (Haltestelle Fraunhoferstraße) oder das Fahrrad zu nehmen.

www.auerdult.de

Christkindl- und Weihnachtsmärkte

Auch in der Adventszeit zieht es die Münchnerinnen und Münchner an die frische Luft und auf die Weihnachtsmärkte. Rund 20 individuelle und wunderschön dekorierte Christkindlmärkte in nahezu allen Stadtteilen Münchens laden zum gemeinschaftlichen Glühweintrinken, Geschenke besorgen und Kalorien ignorieren ein.

Der wohl bekannteste Markt ist der Christkindlmarkt rund um den Marienplatz. Er ist das „Original“ unter den Münchner Weihnachtsmärkten mit Wurzeln im 14. Jahrhundert. Neben einem täglichen musikalischen Rahmenprogramm präsentiert er einen beeindruckenden Christbaum mit rund 3.000 Lichtern.

Es lohnt sich aber auch ein Abstecher auf den Haidhausener Weihnachtsmarkt am Weißenburger Platz, den Neuhauser Markt am Rotkreuzplatz oder nach Schwabing ins Forum der Münchner Freiheit. Wer es gerne bunt und abwechslungsreich mag, findet bei Pink Christmas im Herzen des Glockenbachviertels, nur wenige Minuten vom Sendlinger Tor entfernt, die richtige kommunikative und freundschaftliche Atmosphäre. Heißer Punsch und einzigartige Show-Auftritte runden das rosarote Winterwonderland stimmig ab.

www.muenchen.de/veranstaltungen